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Das Christentum beinhaltet von Anfang an eine Pluralität der Lebensüberzeugungen, Kulturen und ethischen Konzepte unter den christlichen Gemeinden. Auf dem so genannten Apostelkonvent im Jahre 48/49 in Jerusalem wird festgestellt, dass der Glaube an Christus jüdische und nichtjüdische Überzeugungssysteme nebeneinander präsent halten kann und damit nicht auf eine bestimmte Kultur festgelegt ist.

Innerhalb der Gemeinschaft werden soziale und kulturelle Differenzierungen dadurch aufgehoben, dass die Einheit aller Glaubenden "in Christus" betont wird und dass dies zur Akzeptanz des Einzelnen als Individuum führt. Heutzutage geht es darum, diese christliche Überzeugung umzusetzen angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen auf der ganzen Welt ihre Heimat verlassen und ihren Lebenmittelpunkt an einem anderen Ort finden müssen.